VLN 10: Erneut Podiumsplatzierungen und der Vize-Titel in der BMW M235i Cup Teamwertung

Sorg Rennsport on October 2016

Mit einmal mehr erfreulichen Ergebnissen für Securtal Sorg Rennsport endete das zehnte und letzte Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Für das Highlight sorgte erneut Heiko Eichenberg aus Fritzlar, der im #ElsässerFiltertechnik BMW M235i Racing als Dritter aufs Podium fuhr und dem Wuppertaler Erfolgsrennstall somit die Vize-Meisterschaft in der Teamwertung sicherte. In der Fahrer-Jahreswertung fuhr der 42-Jährige als Dritter ebenfalls aufs Treppchen. Bei den Produktionswagen bis 3500 ccm, wo es allerdings nur vier Starter gab, lenkten Stefan Beyer (Neustadt/Aisch), Björn Simon (Weilerswist) und Peter Schepanek (Essen) den fruit2go Porsche Cayman auf Rang zwei.

Auf dem Weg zum 2. VLN Podiumserfolg hintereinander.
Da sowohl das Qualifying als auch die ersten beiden der vier Rennstunden bei teilweise strömendem Regen stattfanden, zollten die beiden Teamchef Benjamin und Daniel Sorg ihren Piloten größten Respekt. „Die Bedingungen heute waren schwierig, man musste die richtige Mischung aus Geschwindigkeit und Taktik wählen. Unsere Fahrer waren gut unterwegs, die Boxenstopps funktionierten hervorragend und fünf der sechs Fahrzeuge sahen das Ziel. Und der, der vorzeitig strandete, wurde von einem Wettbewerber ins Aus geschoben. Alles in allem ziehen wir ein positives Fazit und werden jetzt in den nächsten Wochen Kraft tanken für die neue Saison.“

Im BMW M235i Racing Cup kämpften sowohl Eichenberg als auch Kevin Warum (Schweitenkirchen) im Schwesterfahrzeug von Beginn an in der Spitzengruppe mit. Doch sie kämpften mit stumpfen Waffen. „Unser Set-Up war eher für trockene Bedingungen ausgelegt, es blieb aber zu lange viel zu nass“, sagte Eichenberg. Nach zuletzt zwei Siegen war der Hesse über Rang drei dennoch nicht unglücklich. „Mehr war heute nicht möglich, zumal ich auch immer die Jahreswertungen im Auge hatte. Unterm Strich war es für mich die beste VLN-Saison überhaupt. Dafür muss ich dem gesamten Sorg-Team ein Riesen-Kompliment aussprechen!“
Warum und seine Teamkollegen Max Kottmayr (Pliening) und Erik Johansson (Schweden) wurden im Gedlich Racing M235i schließlich Fünfte, Ace Robey (USA), Liam Venter (Südafrika) und Robert Zwinger (Slowakei) lenkten den dritten Sorg-M235i auf Platz 13.
Bei den Produktionswagen bis 2500 ccm hatte Securtal Sorg Rennsport eigentlich zwei Eisen im Feuer. Doch in Führung liegend wurde der koffer-direkt.de-BMW 325i von Ulf Wickop (Bottrop), Nicolas Griebner (Großbritannien) und Björn Simon (Weilerswist) schon in der ersten Runde ins Aus befördert. „Ausgangs Bilstein-Kurve ist mir ein Klassenkonkurrent hinten rechts auf die Ecke gefahren“, erklärte Wickop. „Ich drehte mich ins Aus und krachte gegen einen Reifenstapel.“
Als Vierte von sieben Startern wurden Olaf Meyer (Verden), Jochen Schnuck (Kirchlinteln) und Peter Mergell (Schifferstadt) im Schwesterfahrzeug gewertet.